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Aktuelle Neuerungen in 2017

veröffentlicht am Mittwoch, 14. Dezember 2016


Der Immobilienverband Deutschland Region Mitte-Ost macht deshalb auf aktuelle Neuerungen aufmerksam, die es als Immobilienprofi zu wissen lohnt, um für das kommende Jahr bestens gewappnet zu sein.

So wurde bereits im November 2016 ein zentraler Punkt des Bundesmeldegesetzes aufgehoben, der gerade mal ein Jahr bestand hatte. Demnach fällt seit dem 1. November die Auszugsbestätigung durch den Vermieter weg. Diese sieht vor, dass Vermieter nach einem Auszug ihrer Mieter keinen schriftlichen Nachweis mehr erstellen müssen. Nach wie vor ausgestellt werden muss dagegen die anfallende Wohnungsgeberbestätigung bei Einzug durch den Vermieter.

Auch in Sachen Lohnzahlung gibt es für das kommende Jahr Veränderungen. So wird der Mindestlohn ab dem Jahreswechsel um 34 Cent pro Stunde erhöht. Ab Januar 2017 heißt es dann 8,84 Euro, statt bislang 8,50 Euro. Das erhöht die Lohnkosten um rund 55 Euro mehr im Monat. Ebenfalls muss ab 2017 für die EEG-Umlage zur Förderung der regenerativen Energien gezahlt werden. Der Preis klettert von derzeit 6,35 auf 6,88 Cent pro Kilowattstunde. Damit erreicht der Wert den höchsten Punkt seit Einführung im Jahr 2000. Die Energieversorger werden die höhere EEG-Umlage auf die Stromrechnung aufschlagen, private Nutzer und Unternehmen werden hingegen direkt zur Kasse gebeten. Für einen Privathaushalt mit einem Verbrauch von 3.500 Kilowattstunden bedeutet das ab dem nächsten Jahr eine Mehrbelastung von knapp 19 Euro im Jahr.

Während die vorgenannten Änderungen generelle Auswirkungen haben, erwarten Makler und Verwalter im kommenden Jahr auch einige Veränderungen, die den direkten Berufsalltag  beeinflussen. Grund dafür ist die Verabschiedung des Gesetzes zum Sachkundenachweis. Der verabschiedete Gesetzesentwurf sieht vor, dass Immobilienmakler, die vor dem Inkrafttreten des Gesetzes bereits im Besitz der Erlaubnis nach § 34 c der Gewerbeordnung sind, spätestens innerhalb von zwölf Monaten den erforderlichen Sachkundenachweis bei der zuständigen Behörde vorzulegen haben. Diese Regelung soll verhindern, dass Immobilienmakler und WEG-Verwalter ohne Ausbildung weiterhin als Makler bzw. als WEG-Verwalter tätig sein dürfen. Liegt nach diesem Zeitraum keine Bestätigung vor, erlischt die Erlaubnis automatisch. Immobilienmakler, die vor Inkrafttreten des Gesetzes nachweislich mindestens sechs Jahre ununterbrochen tätig waren, sind vom Nachweis befreit. Gleiches gilt für WEG-Verwalter mit einer Ausnahme: Da diese bisher ihrer Tätigkeit erlaubnisfrei nachgehen konnten, muss künftig ebenfalls die Gewerbeerlaubnis nach § 34 c der Gewerbeordnung beantragt werden. Die Umsetzung des Gesetzesentwurfes war ursprünglich für den ersten Januar 2016 geplant. Aufgrund von langen Diskussionen zur Nachweispflicht, rechnet man jetzt mit einem Inkrafttreten des Gesetzes Anfang 2017.

 

Quelle: http://mitte-ost.ivd.net/aktuelle-neuerungen-in-2017/



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